Also ich weiß nicht, wie´s bei euch ist, aber hier taut´s (sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich Rosa keine neuen Winterschühchen mehr gekauft habe, weil ich dachte, bis Golfi fertig ist schneit´s eh nicht? Einen Dank an Yvonne für´s bis-zur-Dorfstraße-Ziehen, als die Sommerreifen sich der Witterung unterwerfen mussten!)
In Anbetracht der wetterlichen Ereignisse dieser Woche hier also ein Cocoonig-Tip für alle, bei denen es noch nicht taut:
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Hühnersuppe leicht gemacht- gut für Bauch und Kopf.
Man nehme 1 Suppenhuhn 1,5 kg (vorzugsweise aus Bio- Haltung damit es auch ein schönes Leben unter Artgenossen hatte, ehe es sich seiner Bestimmung fügte), lege es in 2 l kaltes Wasser und kippe ordentlich Salz drauf. Es gilt die Faustformel: je mehr Salz, desto mehr Geschmack gibt das Geflügeltierchen ab.-
Das bilde ich mir zumindest ein. Ist das so? Und wenn ja: ob das was mit Osmose zu tun hat? Ich war immer eine gnadenlose Niete auf diesem Gebiet…
Na ja. Also salzen. Viel. Aber Obacht! Nicht zuviel. Da ich immer nach Gefühl koche, kann ich euch leider keine Mengenangabe liefern; also viel Glück dabei!
Nun kochen wir das Ganze auf, lassen es dann bei mittlerer Hitze gemütlich weiterköcheln und legen bei Bedarf noch eine halbierte Zwiebel mit zum Tier. Ein großzügiger Schuss Rotwein an dieser Stelle wäre auch geschmacklich sehr toll. Danach könnt ihr entweder fleißig alles für´s Finale vorbereiten, oder euch erst einmal für 1-3 Stündchen mit der Flasche Wein den schöneren Dingen des Lebens widmen.
In jedem Fall solltet ihr irgendwann noch einen Bund Suppengemüse zerlegen (na ja, vermutlich doch besser BEVOR ihr euch mit der Flasche Rotwein vergnügt habt…) und, wenn ihr mögt, auch Kolrabi, Rosenkohl und/oder was auch immer. Die Faulen unter euch nehmen einfach nen Beutel aus aus der Tiefkühltruhe- soll ja auch alles total frisch und toll sein- so schockgefrostet.
Wenn sich das Fleisch fast von selbst vom Knochen löst, könnt ihr das Gemüse in die Suppe rein- und den Adler rausschmeißen, ihn zerlegen und das Fleisch wieder zurück in den Topf befördern.
Tja, und das war´s schon. Ach so: für die kalorienbewussten unter euch: Fett schwimt oben- das kann man abschöpfen… oder einfach ein reißfestes Stück Küchenrolle ein paar Male durch den oberen Suppenbereich ziehen, das saugt sich dann damit voll. Mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken. Fertig.
Und nun: Guten Hunger und viel Spaß beim Einigeln!
…für Unterhaltung an langen Winterabenden: dein kleiner, pelziger, virtueller Freund: der Wusel. (Und wieder einmal habe ich gelernt: ich werde nicht mehr erwachsen… nicht mehr in diesem Leben…)
Gatte schnüffelt an Miris Haaren. “Hmmm. Warum riechen Frauen eigentlich immer so gut? …. (Miri unterbricht: Das ist der Rest Coco Chanel von heut morgen. Toll nich?)…weil Frauen Orangenhaut haben.”
…
*Also Mädels! Aufgepasst! So kommuniziert man, wenn man seit 11 Jahren zusammen und seit 5 Jahren verheiratet ist… überlegt Euch das gut! …Aber nach 11 Jahren kann man dafür auch schon mal mit nem Klaps auf den Hinterkopf antworten…
***
Am nächsten Tag auf der Arbeit:
Miri beim Chef: “… und dann sagt er doch glatt: `…weil Frauen Orangenhaut haben`. Ist doch unglaublich- oder?”
Chef: “Frau B., warum bekommen Männer eigentlich keine Orangenhaut?”
Miri: “Hm. Gute Frage.”
Chef grinst: “Weil´s scheiße aussieht.”
…
*Und jetzt Achtung! Das mit dem Klaps auf den Hinterkopf hier bitte nicht austesten…
Dini: Malte! Nich drübergießen! Es brennt doch nicht mehr- das bringt doch nix!
Malte: Doch! Alkohol!
Denise: Wir werden alle brechen.
Miri: Genau! Alle zusammen. Morgen früh. Auf eurem Klo.
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52. KW
Gatte: Ach was bin ich für eine hervorragende Hausfrau! Andere Männer würden dich in der Küche alleine lassen und sich einfach vor den Fernseher hängen… Wofür brauchst du das Suppengemüse???
Miri: Das kommt mit zum Schwein- daraus mache ich nachher die Sauce. Könntest du mal bitte dein Brot aus meinem Arbeitsbereich entfernen?
Gatte nimmt sein Brot von der Arbeitsplatte und reibt sich voller Tatendrang die Hände: Was soll ich tun?
Miri grinst: …mich in der Küche alleine lassen und dich einfach vor den Fernseher hängen, bitte…
Meine Lieben, seid lieb zueinander und habt eine schöne, besinnliche Zeit (und auch vieeeel Spaß)!
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50. KW
Miri: “Gnade? Ist ausverkauft…”
Gatte ???
Miri: “Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?”
Gatte: “Na dass du total bekloppt bist, das ist mal eh klar!”
Miri: “Genau! Und ich steh dazu!”
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49. KW
(Ohhhh voll toll!!! Man kann´s hier schneien lassen!!!) Hohoho meine Lieben und DAS habe ich am Dienstag in der Programmvorschau entdeckt:
“Frauen verhauen auf dem Weihnachtsmarkt- unterwegs mit den Glühweincops. Akte 09- Reporter decken auf!”
Hat´s jemand gesehen? Ich konnt´s leider nicht ertragen… schon in der Vorschau nicht…
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48. KW
“Zieh doch die Gänge nicht immer so hoch! Das ist nicht gut für den kalten Motor!”
“Quatsch! Ich finde, auf Rosa´s letzten Tage kann ich ruhig noch n bisserl Spaß mit ihr haben…” …noch 50 Tage bis Abwrack… R.I.P.
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47. KW
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46. KW
*Verstaatlichung von Energiekonzernen
*30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich
*Ein Recht auf Rausch
Also wenn wir dann bald alle in staatseigenen Betrieben arbeiten, ist die 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich ja auch ganz prima durchsetzbar… und in restlichen 10 Stunden kann man sich dann berauschen, weil man eh völlig überfordert ist mit all der ungewohnten Tagesfreizeit…
Neee jetzt verstehe ich das endlich! Welch brillianter Gedankengang..!
(Was wäre eigentlich aus den Montagsdemos geworden, wenn alle bekifft in der Ecke gehangen hätten…?)
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45. KW
Gatte: „Ich geh jetzt duschen. Dann kannst du schon mal anfangen mit deinem Hausfrauenmarathon: putzen, waschen, kochen!“
Miri: „WO soll ich noch putzen, WAS soll ich waschen und WARUM soll ich JETZT kochen???“
Gatte: „Du fügst dich gar nicht ein, in deine biologische Rolle!“
Miri: „Ach ja Schatz, entschuldige vielmals. Ich zieh mich nur rasch um. War bis gerade noch unterwegs- den Säbelzahntiger fürs Abendessen erlegen. Hast du aufs Feuer aufgepasst…?“
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44. KW
“Dein Stammbaum ist n Kreis.”
Eine solch tiefsinniges Zitat muss man einfach mal unkommentiert auf sich wirken lassen…
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43. KW
“…und Detlef sagt, wir müssen jetzt nen battle machen zwischen uns…”
yo man! Und wenn du den battle gewonnen hast, bist du gesaved! (oder: wie man an einem Donnerstagabend genug “Kommentar-der-Woche”-Stoff für die nächsten 276 Jahre sammeln kann…)
Management- Studium? Wozu? Ist doch alles ganz einfach!
1. Ich brauche mehr Details.
2. Das ist nur Ihre Meinung.
3. Schreiben sie´s auf; ich beschäftige mich später damit.
Yo, man! Malte and Miri for Weltherrschaft!
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40. KW
Hahaaa, RATET, was ich heute geschenkt bekommen habe…
“Sie wollen mehr über sich und ihre Mitmenschen erfahren? Sie wollen sich selbst wie auch Freunde, Kollegen und Verwandte besser verstehen und genauer auf ihre Eigenarten und Vorlieben eingehen? Diese Audio- CD beleutet das Wesen der Waage in all ihren Facetten: …”
…und jetzt RATET, von wem…
Feedback geben leicht gemacht hatte ich da mal ganz schlau geschrieben. Na ja. Bringt halt doch nicht bei jedem was…
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39. KW
Ich sach nur: “Yes Weekend!”
Deine Stimme zählt!
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38. KW
Trash-TV is back.
Trash-TV funktioniert ja für gewöhnlich folgendermaßen: Du zappst dich alternativlos durch 150 Fernsehprogramme bis dein Hirn blockiert. Blockiert, weil das, was es da gerade sieht und hört einfach nicht wahr sein kann. Unfähig, weiterzuschalten, vom Schock völlig gelähmt, hilflos, ausgeliefert, verfolgst du das Geschehen und wartest auf die Freigabe deiner Fingermuskulatur durch die entsprechende Hirnabteilung. Doch dein Hirn sagt: “Nicht bewegen! Ich muss erst begreifen können, ob das, was ich da gerade sehe, wirklich wahr sein kann.”
Gestern jedoch war ich nicht schockiert. Gestern blockierte mein Hirn und sagte: “Dein Herz ist gerad so ergriffen- heul doch mal ne Runde…”
UNGLAUBLICH!!! Ich bin immer noch ganz grün vor Neid! Werde das in den nächsten zwei Wochen mit Sonnenbräune ausgleichen! Wobei… grün und braun? Gleicht sich das aus? …Egal!
Dani und Miri, zwei Chamäleons, da wo sie hingehören: in der Wüste…
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33. KW
„Lieber nackt, aber dafür richtig Spaß“ hatte ich gestern noch zu Michi gesagt… weiterlesen
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32. KW
Europcar Italy, Verona Flughafen:
Er: Sonnenbrille, sonnenstudiobraun. Sie: Sonnenbrille, sonnenstudiobraun, blond. “Sono di Germania. Bavaria. Audi? Cabrio?” …
Audi? Cabrio? Da doch lieber der n24 Wetter-Song:
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31. KW
“Wiesbaden, 28. Juli (AFP) – Der Durchschnittshaushalt in Deutschland gibt im Jahr 888 Euro für Kleidung aus. Mehr als die Hälfte dieser Summe, nämlich 456 Euro, wandert davon für Frauenkleidung in die Ladenkassen, nur 240 Euro für Männerkleidung, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Berufung auf Daten aus dem Jahr 2007 mitteilte.” WAZ, Mittwoch,29.07.2009
Gatte: Du bist zu teuer! Du gibst zu viel Geld aus!
Miri: Wieso? Da steht “der DurchschnittsHAUSHALT”… Du o EUR, ich 888 EUR. Ich kompensiere nur deine Nullstelle…
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30. KW
…ohne weitere Worte…
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26. KW
Michael Jackson ist tot.
Arme, kranke Seele, ich hätte ihm ein glücklicheres Leben gewünscht…
Every day create your history! – Ich tanz heut Abend auf Dich!
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23. KW
“Kennen Sie Deutschland?” Jepp, Jög! 15 Jahre Urlaub mit Mama und Papa- immer im Wechsel ans Meer und in die Berge… ”Germany´s next Showstars?” Nein danke! “Deep Impact” zum 10. Mal?, ”Miss Undercover” zum 3.246. Mal?
Ach nöööö….
Das abendliche TV- Programm zwang mich zum Zappen. Hängen blieb ich bei James Blunt auf MTV. (Jetzt gerade läuft übrigens “Fairy Tale” von dem Norweger, der eigentlich Russe ist, dessen Musik irgendwie irisch klingt und der eine unglaubliche Ähnlichkeit hat mit John, meinem halbphilippinischen Ex… )
Was mir da auffällt: Herzschmerz ist scheinbar wieder schwer im kommen!
Jault der Blunt tatsächlich: ”… and I don´t know what to do…” (jaaaa, auch mir wird da echt warm um´s Herz…) “… I will never be with you…”
Und warum nicht? Ich sag´s dir, Schätzchen: weil du nur da stehst und durch weinerliche Untätigkeit glänzt.
Einfach mal winken!
Einfach mal schreien!
Einfach mal hingehen!
Einfach mal machen!
Vielleicht ist ihr Typ ja ein Vollidiot? Oder er ist kein Vollidiot aber dafür überhaupt gar nicht ihr Typ sondern ihr homosexueller bester Freund?… Ihr Bruder?… Der Mann ihrer besten Feundin?…Oder sie steht gar nicht auf Männer?…
SO jedenfalls wirst du es nie erfahren! Da kann ich kein Mitleid empfinden…
San Francisco (dpa) – Der britische Milliardär Richard Branson hat sein erstes Raumschiff für private Kurztrips durchs Weltall enthüllt.
Die Raumkapsel «SpaceShipTwo», die spätestens 2012 zur ersten Reise mit Weltraumtouristen an Bord starten soll, gab am Montagabend (Ortszeit) in der kalifornischen Mojave-Wüste ihr Debüt. Nach Angaben einer Sprecherin des Unternehmens Virgin Galactic waren 800 Gäste zu der Vorstellung bei Sonnenuntergang eingeladen. Mit dabei waren der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger und die Unternehmerin Sonja Rohde aus Hagen in Nordrhein-Westfalen, die bereits ein Ticket als «Privatastronautin» gebucht hat.
«Ich kann es kaum fassen, dass die erste Reise jetzt in greifbare Nähe rückt», sagte die 34-Jährige der Deutschen Presse-Agentur dpa wenige Stunden vor der Enthüllung. Etwa 300 Menschen haben dem Sender CNN zufolge bereits einen Platz in dem Shuttle mit einer Anzahlung reserviert. Der Preis für das etwa zweieinhalbstündige Abenteuer liegt bei rund 200 000 Dollar (umgerechnet etwa 135 000 Euro).
(Rundschau Online 08.12.09)
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Meine Lieben,
während für mich als Otto-Normal-Standard-Verdienerin aus dem Otto-Normal-Standard- Beamtenhaushalt mit durchschnittlichem Otto-Normal-Standard-Vermögenshintergrund schon ein Trip in die Mojave-Wüste spannend genug wäre, greifen andere nach den Sternen.
Auf die Idee, 200.000 USD für einen Zwei-Stunden-Kurztrip auszugeben bin ich jedenfalls bislang noch nicht gekommen, was- zugegeben- auch daran liegen könnte, dass ich in meinem Urlaub wohl kaum in die Situation käme, mit Milliardären zu Abend zu essen (Ja, Frau Rohde hat den guten alten „Virgin“, wie man ihn neckisch nennt, in einem Safari- Urlaub beim Essen kennen gelernt und dann einfach mal ganz spontan „ja“ gesagt zum 200.000 USD-Abenteuer). „Andere kaufen sich einen Ferrari oder ein großes Haus. Ich habe meinen Traum vom Weltall und den wollte ich mir nicht aufsparen, bis ich 60 bin.”
Ja. O.k.
Hm, wenn´s sie glücklich macht…
Vielleicht sollte ich mich auch mal auf die 80.000 Leute- Warteliste setzen lassen? Aber vermutlich ist es hier genauso wie mit allen neuen Sachen: warte noch 10 Jahre und die Preise purzeln. Vermutlich sinkt dann auch das Risiko eines Fehlstarts. Im Juli 2007 jedenfalls starben bei einer Explosion drei Mitarbeiter als sie Bauteile für den Raketenmotor testeten. Lasst uns hier kurz über die Kosten- Nutzen- Risiko- Relation nachdenken… und einfach noch mal 20 Jahre warten.
Natürlich ist man dann nicht mehr einer der ersten. Also sollte man zunächst die potenziellen Einnahmen durch deutschlandweite Exklusivinterviews von den zu zahlenden 200.000 USD subtrahieren.
Auch zu berücksichtigen wäre hierbei dann noch der damit verbundene Ego-Aufbau. – Ein gerade für Menschen mit hohem Geltungsbedürfnis nicht zu vernachlässigender Aspekt. Wie interessant bist du schon, als Weltraumtourist Nr. 6.769?
Wie viel lassen Stern und Co wohl springen für ein Interview mit einer der ersten? Monica Lewinski soll jedenfalls, genau wie Josef Fritzl, ein Milliönchen für´ s Plaudern bekommen haben. Zugegeben: Diese Level wird Frau Rohde noch nicht erreicht haben. Aber unter´m Strich betrachtet, könnte sich ihr „Weltraumtraum“ tatsächlich als höchst schlaue Geschäftsidee entpuppen…
Vielleicht hätte sie eine separate Firma hierfür gründen sollen: „Sonja goes space“ z.B. oder wie wär´ s mit „Sonja Enterprises“ – Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010… ihr wisst schon. Und dann könnte man natürlich zusätzlich zu den Interviews eine Reality- Serie draus machen… „Sonja, zum Abschuss freigegeben“ oder „Sonja- the Final Countdown“ wäre auch noch ganz schick…
Moment!
Ich muss mal schnell bei RTL2 anrufen!
…Und bei Sonja! Ich werde ihre PR-Beraterin! Nein: PR-Managerin! Klingt besser. Managen- das kann ich jetzt ja bald. Also theoretisch.
Pro Sieben könnte auch Interesse bekunden. Nun da Deutschland neue Popstars hat und die angehenden Topmodel-Anwärterinnen noch ausharren müssen, bis Super- Heidis Babypause Nummer 4 (?) sich dem Ende nähert, könnte eine spannende Lückenfüllung mit Space- Girl Sonja die Kassen klingeln lassen.
Aber nach dem unglaublich werbeträchtigen finalen Showdown der neu erkorenen Popsternchen am Musikfirmament sind diese vermutlich eh schon prall gefüllt.
„Some & Any“ da sind sie. „Some & Any“? Was soll das heißen? Mag sich da der ein oder andere fragen. Was zunächst klingt, wie eine englische Grammatikübung ist der Name der neuen Band, des neuen Duos.
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..
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………………………
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Ja.
Da sich mir auch im Nachhinein und selbst bei längerem Nachdenken die Sinnhaftigkeit dieser Namensgebung nicht erschließen will, ziehe ich hochachtungsvoll den Hut. Ich ziehe den Hut vor den kreativen Köpfen, deren Hirn dieser Name entsprungen ist!
Ich möchte mich nicht als fantasielos bezeichnen, aber offenkundig fehlt es mir hier an Intellekt, um die Gedankengänge der Schöpfer nachvollziehen zu können.
Hätte man im Vorfeld ahnen können, dass es Leo und Vanessa trifft, nichts hätte mir namentlich mehr auf der Zunge gelegen als „Barbie & Ken“. Aber vermutlich handelt es sich auch hierbei um einen bereits geschützten Doppelnamen und auf eine Klage von Mattel (gehört Barbie eigentlich noch zu Mattel?) würde ich persönlich es nur eher ungern ankommen lassen.
Und so werden auch „Some & Any“ eingehen in die Geschichte der ganz Großen. Nur einen Atemzug entfernt von Namenhaften Künstlern wie „Brosis“, „Nupagandi“ oder – meine ganz persönlichen Favoriten- den „Preluders“ (wer kennt sie nicht?)…
Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht schon Geschichte sind, ehe sie überhaupt eingehen können in ebendiese.
Und bleibt zu hoffen, dass Pro Sieben dieses Mal aufgepasst hat mit den Namensrechten. Nicht auszudenken, wenn doch noch eine Klage käme… z.B. von Langenscheidt…
In diesem Sinne: Drückt „Barbie & Ken“ –ääähm- Leo und Vanessa- also „Some & Any“ (wer ist eigentlich Some und wer ist Any?) die Daumen und denkt an die o.g. Kosten- Nutzen- Risiko- Relation beim Buchen Eures nächsten Urlaubs.
Miri: Ja, ich habe mich geistig ergossen. Ich hab mich sogar so geistig ergossen, dass dem Ganzen irgendwie der Witz fehlt.
Gatte: Nee, das geht aber nicht! Du musst doch auch an deine Zielgruppe denken…
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Daniela „Es ist unglaublich, dass du schon nach drei Tagen alleine galoppieren kannst…“
Abdul: „Ja, Naturtalent.“
Daniela: „Ja, das liegt daran, dass du keine Angst hast…“
Angst? Angst ist nur ein Gefühl…
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Angstist ein menschliches Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Begrifflich wird dabei die objektunbestimmte Angst von der objektbezogenen Furcht unterschieden. Weiterhin lässt sich die aktuelle Emotion Angst unterscheiden von der PersönlichkeitseigenschaftÄngstlichkeit, also häufiger und intensiver Angst zu fühlen als andere Menschen.
Evolutionsgeschichtlich hat die Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (etwa Flucht) einleitet. Da die Kosten einer Flucht gering sind (wenige hundert kcal), die Kosten einer übersehenen Bedrohung aber sehr hoch sein können (Tod), ist die „Alarmanlage“ Angst sehr empfindlich eingestellt, was in vielen Fehlalarmen resultiert. (Wikipedia, 29.11.2009)
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„…das liegt daran, dass du keine Angst hast…“
Ist das so?
Miri die Furchtlose?
Miri die Mutige?
Und ist der Mutige auch gleichzeitig furchtlos?
Mutig, das Gegenteil von Angst?
In der Tat war ich immer ein sehr ängstliches Kind.
Ein ängstlich erzogenes kleines Mädel. „Pass auf, du könntest fallen!“ „Sei vorsichtig, sonst tust du dir weh!“ „Geh nicht so nah daran, da geht´ s steil runter!“ …
Da schafft es auch der ehrgeizige Papa nicht mehr, das verweichlichte Mädel im Schwimmbad auf den Dreimeterturm zu locken mit der Perspektive auf ein leckeres Eis am Stiehl als angemessene Entlohnung für den vermeintlichen Todessprung.
Was die Mami einmal erziehungstechnisch versaut hat, das kann auch der Papa mit dem Eis am Stiehl nicht mehr korrigieren.
Falsches Anreizsystem? Oder einfach komplett falscher Therapieansatz?
Und so dümpelte ich weiter ängstlich vor mir hin. Keine Sprünge vom Dreimeterturm, keine Looping- Achterbahnen im Freizeitpark, panisches Wegrennen vor Bienen und Wespen und keine Panoramablicke im Bergurlaub. Ein langweiliges Dasein. Ein Leben in selbstgesteckten Grenzen.
Aber mal ehrlich: „Da die Kosten einer Flucht gering sind (wenige hundert kcal), die Kosten einer übersehenen Bedrohung aber sehr hoch sein können (Tod), ist die „Alarmanlage“ Angst sehr empfindlich eingestellt,…“
Droht der Tod beim Sprung vom Dreimeterturm?
Droht der Tod in der Looping- Achterbahn?
Droht der Tod durch den Wespenstich?
Droht der Tod durch das Klettern zum Gipfelkreuz? (Na ja o.k- vermutlich eine Frage des Berges…)
Und selbst wenn der Tod droht- droht der nicht auch beim Überqueren einer Straße?
Kann mich nicht auch der Blitz beim Sch… treffen?
Also wie groß ist eigentlich die mögliche Gefahr?
Was wäre der Worst Case und wie groß ist dessen Eintrittswahrscheinlichkeit?
(Ohhhh- Fragen über Fragen- da kommt mir gerad ein Dejavu… alles fügt sich langsam zusammen in ein großes Ganzes. Alles im Leben macht irgendwann einmal einen Sinn… auch das Lernen von mü-sigma- Getöse! -Für alle die jetzt nicht durchblicken: Ihr könnt´ s ja mal googeln…)
Haben wir also die mögliche Gefahr analysiert, ist es an der Zeit eine Entscheidung zu treffen. Bleiben wir beim Dreimeterturmszenario: Was wäre hier der Worst Case? Der Tod? Tod durch Herzstillstand? Tod durch Aufklatschen? Tod durch Ertrinken? Und wie wahrscheinlich wäre nun das Eintreffen dieses schlimmsten anzunehmenden Ausgangs des gewagten Sprungs? Mal kurz nachdenken…
Tod durch Herzstillstand? Ein möglicher Herzfehler war mir nicht bekannt. Und wenn nun doch: gibt es einen schöneren Tod als im freien Flug einfach das Bewusstsein zu verlieren? Einfach zack und weg. Ist doch toll- na ja- vielleicht ein bisserl früh, aber wie gesagt, ich könnte ja auch morgen von einem herab fallenden Blumentopf erschlagen werden…
Tod durch Aufklatschen? Noch nie gehört.
Tod durch Ertrinken? Nein. Im Gegenteil: genug gut aussehende Rettungsschwimmer in Sicht.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. „Angst ist nur ein Gefühl, Angst ist nur ein Gefühl, Angst ist nur ein Gefühl“ pochte es in meinen Schläfen… Furchtlos setzte ich an zum Sprung in die Tiefe. Sekunden des Schwebens, ein Augenblick totaler Freiheit, Schwärme voller Glückshormone durchströmten mein Gehirn. Adrenalin- ich bin dein Junkie! Sorry, Papa, aber da kann ein Eis am Stiehl nicht mithalten.
Schon mal auf ner 12 m hohen Dachfirst gesessen und ins Ruhrtal geschaut?
Schon mal „Black Mamba“ in der ersten Reihe mit offenen Augen gefahren?
Schon mal von ner Wespe gestochen worden? (na ja gut, passt jetzt nicht so ganz hier hinein- tut aber tatsächlich gar nicht weh…)
Schon mal mit 50 Sachen auf nem Berberhengst am Strand entlang galoppiert?
Und alles davon war es genau in dem Moment wert (wir lassen den Wespenstich mal gerad außen vor…). Das alles war es genau in dem Moment wert, die eventuellen Kosten einer übersehenen Bedrohung in Kauf zu nehmen.
Kein Mut, keine Sorglosigkeit, sondern einfach nur das Auskosten eines einzigartigen Augenblicks. Eines Augenblicks, der das Leben doch eigentlich erst lebenswert macht.
Miri die Furchtlose? Nein ganz bestimmt nicht! Aber wer immer nur in Angst lebt, der ist doch eigentlich schon tot- oder? Und zum tot sein bin ich einfach noch zu jung!
Also: einfach mal ausprobieren! (oder vorher das Risiko quantifizieren und die Eintrittswahrscheinlichkeiten berechnen…)
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…und das nächste Mal springe ich vom Zehner…vielleicht.
Trash-TV, meine Lieben, funktioniert ja für gewöhnlich folgendermaßen: Du zappst dich alternativlos durch 150 Fernsehprogramme bis dein Hirn blockiert. Blockiert, weil das, was es da gerade sieht und hört einfach nicht wahr sein kann. Unfähig, weiterzuschalten, vom Schock völlig gelähmt, hilflos, ausgeliefert, verfolgst du das Geschehen und wartest auf die Freigabe deiner Fingermuskulatur durch die entsprechende Hirnabteilung. Doch dein Hirn sagt: „Nicht bewegen! Ich muss erst begreifen können, ob das, was ich da gerade sehe, wirklich wahr sein kann.“
Bislang kannte ich dieses Phänomen eher vom abendlichen Fernsehprogramm. In meinem Urlaub jedoch habe ich gelernt: Diese Hirnblockade kann es auch beim Lesen geben.
Vielleicht kann auf diese Weise Urlaub ja doch Gehirnzellen töten: erst Schockstarre, dann Herzstillstand (ähm. Wie sterben Gehirnzellen eigentlich?). Nun gut. Habe ich für gewöhnlich Bücher, die ich nicht gut fand einfach schlichtweg irgendwann zur Seite gelegt und vergessen, so musste ich dieses Mal feststellen, dass es offenkundig auch hier eine Hirnfunktion zu geben scheint, die sagt: „Lies weiter, da kommt noch Handlung, denn ein so schlechtes Buch kann es eigentlich gar nicht geben!“
“Raquel genießt den Frühling in Berlin, nachdem ihr Freund Noa sie verlassen hat. Es gibt ja schließlich noch andere tolle Typen. Doch das Großstadtabenteuer mit all seinen Verlockungen prallt mit voller Wucht auf ihre romantischen Fantasien: Ob der Mann, von dem sie träumt, vielleicht in diesem Augenblick die Spinnen an der Decke zählt, genau wie sie? Ein Roman über eine sexuelle Odyssee und die Suche nach der großen Liebe.”
…stand es da in der Beschreibung. Das Buch versprach Spiel, Spannung und …Schokolande? Na ja, egal. In jedem Fall leichte Sommerunterhaltung für kleine Träumer, wie mich. Leicht war der Anfang. Leicht war die Mitte und leicht war dann auch der Schluss. So leicht, dass man auch einfach mal 30 Seiten überspringen konnte und immer noch im Thema war. Das Thema? Auf Seite 5 hieß es Jan, auf Seite 7 Tom, auf Seite 198 Mischa und dazwischen hatten wir dann noch Andreas, Torsten und keine Ahnung wen noch. Ach ja! Freund Alkohol war eigentlich auch immer noch mit anwesend.
Nun dachte sich mein schockgestarrtes Hirn: „Das ist jetzt alles nur so oberflächlich beschrieben, weil all diese … Affären (?)… na ja eher One- Night- Stands, denn jeder Typ kam nur einmal… also vor. Ähm. Ja, weil all diese Wasauchimmer ja auch einfach nur oberflächlich waren.
Die lieblose Beschreibung des Aktes als symbolträchtiges Stilmittel, um die Lieblosigkeit ebendieses darzustellen.
Grandios!
Eine schriftstellerische Glanzleistung der jungen Nachwuchsautorin!
Da kommt noch was, da geht noch was!
Mittler Weile war ich auf Seite… 130 (?) angelangt, Tim hatte Tom und Tom hatte Tobias und Tobias hatte Theo abgelöst und die einzige Spannungskurve bestand aus der Frage: Da kommt noch was, da geht noch was… aber WANN?
Da! Plötzlich sagt Mama: „Sag mal, du schläfst momentan mit ziemlich vielen Männern. Willst du das eigentlich auch immer selbst?“ Raquel denkt kurz nach und stellt dann fest, dass es eigentlich immer nur die Männer sind, die SIE wollen und sie selbst eigentlich gar nicht so recht Spaß daran hat.
Da! Die Wende! Raquel hat´ s geschnallt! Einfach mal „Nein“ sagen, wenn ich keinen Bock habe!
Dachte mein Hirn.
Dachte ich.
Denkst du!
„Unglaublich, aber ich fürchte, da kommt nichts mehr…“ gab ich irgendwann seufzend von mir. „Dein Hirn ist einfach schon zu sonnengeschädigt. Das Buch steht auf der Spiegel- Liste. Du erkennst die Message nicht!“ grummelte mich Daniela von der Seite an.
Hm. Ja. War die Message eventuell schon unbemerkt an mir vorbeigezogen?
3 Tage später:
„Unglaublich, aber ich fürchte, da kommt tatsächlich nichts mehr…“ seufzte nun Daniela. „Dein Hirn ist einfach zu sonnengeschädigt. Komm, nimm meine Mütze! Das Buch steht auf der Spiegel- Liste. Du musst mir nachher doch noch die Message erklären.“ grinste ich zurück.
Auf den folgenden 70 Seiten jedenfalls (na ja- so genau kann ich es nicht mehr sagen, denn ich habe das Buch am Urlaubsort zurückgelassen) lässt sich nun die Hauptperson weiterhin von jedem Mann flachlegen, der ihr alkoholisiert über den Weg läuft, bis sie schließlich auf Seite 204 von 205 den Typ ihres Lebens trifft, von dem sie sich natürlich auch erst einmal flachlegen lässt, bevor sie feststellt, dass er der Typ ihres Lebens ist.
Leider erfahren wir auf Seite 205 nicht mehr, wie lange der Typ ihres Lebens nun tatsächlich der Typ ihres Lebens bleibt. 3 Nächte? Vier? Oder doch sogar 5,5 Monate?
Wie schön!
Wie schön auch, dass ich mit 17 die Zahl meiner Männer noch an einer Hand abzählen konnte, während bei Raquel hierzu nicht einmal die Hände der Göttin Kali gereicht hätten.
„Das Buch ist wirklich sehr witzig, charmant und ehrlich geschrieben worden. Viele Szenen sind mir in meinem Leben genauso oder ähnlich passiert. So hat für mich dieses Buch sogar irgendwo ein persönlichen Bezug.“
Soviel zur Kundenrezession von Bettina, die ich heute gefunden habe.
Liebe Bettina! Auch du bist mit 17 eigentlich eher unfreiwillig durch die Betten gehüpft, weil du einfach immer zu abgefüllt warst, um „nein“ zu sagen? Und du findest das heute noch charmant und witzig? Ja dann… o.k.
Ich kann nur sagen: Ein Buch ohne Spiel, ohne Spannung, noch nicht einmal mit Schokolade (also Schokolade hätte die nicht vorhandene Handlung für mich jetzt echt noch raushauen können…).
Und was lernen wir daraus? Ist ein Buch so richtig dreck, lies nicht lange, schmeiß es weg! Und wenn das Hirn dein Tun blockiert, bist du dann halt angeschmiert.
Es lebe der Trash! (Und jetzt brauch´ ich Schokolade!)