Archiv für März, 2009

Quantifizieren Sie das!

Meine Lieben,

 

 

Intelligenz ist nicht Wissen und Wissen ist nicht Intelligenz…

 

Dumm wenn einem die vermeintliche Intelligenz bei der bevorstehenden Prüfung allein nicht weiterhilft. Und dumm, wenn man zu der eher lernfaulen Sorte Mensch gehört.

Nicht schlecht natürlich, wenn man intelligent genug ist, das nötige Wissen möglichst schnell aufzunehmen.

Zitat Malte „Ich hab noch nicht wirklich mit Lernen angefangen.“

 

Gut wiederum, wenn man das Ganze mit einem gewissen Humor betrachtet.

Zitat Simone: „Ich brauch nur 50%. 50% ist ne 4, ne 4 ist gut, gut ist ne 2 und ne 2 ist fast schon ne 1…“

Ich werde das mit in meine Lieblingszitatsammlung aufnehmen- unmittelbar nach „Du hast ja jetzt auch eine ganz tolle Persönlichkeit mit der neuen Frisur.“

 

Lernen hat ja auch wiederum was mit der Hirntätigkeit zu tun. Und das Hirn muss ab und zu schlichtweg einfach mal sauerstofftechnisch belüftet werden.

Und so führte ich es letzten Samstag bei gutem Wetter ein wenig aus.

 

Miri war joggen.

 

Da ich mich für die Wintermonate ja bekanntlich beim Griechen eingenistet hatte (fitnessstudiotechnisch nur- natürlich) hatten meine Füße seit etwa 4 Monaten nur noch Laufbandboden berührt.

Und da Laufen im Studio ungefähr genauso öde ist, wie Laufen im Kreis auf dem Platz, bin ich dort über die 3 Kilometer auch meist nicht hinausgekommen. (Zu meiner Verteidigung muss ich natürlich sagen, dass ich meine Muskeln vorher 1 Std. an den Gerätschaften gequält hatte- ich warte noch immer auf die optischen Effekte…).  

 

Frohen Mutes stöpselte ich also nun meinen MP3 Player ein, zog die Laufschühchen an und ließ den Schädel an die frische Luft.

 

Und Miri lief.

Miri lief, wie Lola rennt.

Oder wie Forrest Gump.- Einfach mal weiterlaufen…

 

War ich danach schlauer?

Zumindest bezüglich der Erkenntnis, dass man im untrainierten Zustand die 10 km- Marke nicht achtungslos überschreiten (oder überlaufen) sollte…

Mein Körper dankte es mir anschließend mit tagelangem Dauerschmerz.

 

Von 0 auf 100 eben… nen bisserl Schwund ist immer.

 

Und sonst?

 

Erläutern wir die Problematik anhand von Dr. Utes Controlling II:

 

Aufgabe: Definieren Sie zunächst das Durchfallrisiko. Erläutern Sie anschließend die zur Quantifizierung dieses Risikos existierende Kennziffer.

 

Antwort: Das Durchfallrisiko kommt nicht vom Substantiv „Durchfall“, sondern vom Verb „durchfallen“. Es stellt die Gefahr dar, eine zukünftige Prüfung nicht zu bestehen.

 

Die entsprechende Kennziffer hierfür lautet

 

I * L = C

 

 

 

I = Intelligenz

L = Lernbereitschaft

C = Chance des Bestehens

 

Wobei der Wert „Chance des Bestehens“ den Gegensatz zum Durchfallrisiko darstellt.

Ergo: Je größer der Wert „Chance des Bestehens“, desto geringer erweist sich das Durchfallrisiko.

 

Eine Maximierung beider Faktoren I und L, sowie eine damit einhergehende Maximierung des Wertes C, ist daher erstrebenswert.

 

Zu beachten ist die Möglichkeit der Kompensation. Ein starker Faktor I kann einen schwachen Faktor L ausgleichen und umgekehrt. Es besteht also eine Austauschbeziehung.

 

Eine Sonderform stellt die mündliche Prüfungssituation dar:

Hier kann das Ergebnis C zusätzlich beeinflusst werden durch den Faktor K (= Kürze des Rockes).

 

Die Formel wäre in diesem Fall wie folgt zu ergänzen:

 

I*L*K = C

 

 

Na bitte- geht doch!

 

 

 

Aufgabe: Erläutern Sie anhand von Beispielen die aktive Steuerung des Durchfallrisikos.

 

Antwort: Eine Steuerung des Durchfallrisikos kann erfolgen durch Minderung und Überwälzung (Abgabe von Risiken).

 

Minderung: Ich geh gleich mal shoppen (wegen K- Ihr wisst schon!)

Überwälzung: Und danach bau ich mir nen Spickzettel

 

Aber erst mal geht´ s jetzt zurück zu I und L.

 

Wobei ich glaube:

Controlling passt- gelle?

 

Im Gegensatz zu den Fächern Portfolio Management und Corporate Banking gibt es nämlich beim Fach Controlling auch noch Diversifikationsmöglichkeiten.

Beispiel: Dr. Ute Controlling II- Teil: 40,5 Punkte, Dr. Jörg Controlling I-Teil: 10 Punkte = 50,5 Punkte = ne 4, und ne 4 ist gut und gut ist…

 

In diesem Sinne!

Drückt mir die Daumen und ich drück Euch!

 

 

Achso:

 

Auf der Suche nach intellektueller Unterhaltung fiel die Wahl übrigens gestern auf „Magnolia“. Schon Tage zuvor hatte ich die Vorschau gesehen und sie begeisterte mich sehr.

 

Schon in den ersten Minuten wurde mir klar: Das ist Kunst.

Nach einer Stunde überlegte ich: Muss Kunst immer gefallen?

Um 21.40 Uhr bereitete ich mich auf einen Programmwechsel zu Herrn Plasberg vor.

 

Dann rief Daniela an.

 

Um 23.25 trennten wir uns.

 

Ich beschloss, mich wieder der Kunst zu widmen.

Es regnete Frösche.

Der große Showdown ließ geistige Tiefe erkennen.

Vielleicht ist es genau nach 21.40 Uhr tatsächlich noch total toll geworden…?

Ich werde es wohl vorläufig nicht mehr erfahren…

 

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Fragen über Fragen

Das Zitat der Woche: 

„Du hast ja jetzt auch eine ganz tolle Persönlichkeit mit der neuen Frisur“

gehört: Germany´s next Topmodel, Donnerstagabend, 21:23 Uhr

 

Wird die Persönlichkeit eines Menschen von seiner Frisur bestimmt- oder ist das vielleicht eher andersherum?

 

Und wenn es andersherum ist, wechsle ich dann meine Persönlichkeit wie andere ihre Unterhosen?

 

Und wenn es doch nicht andersherum ist, ist dann mein Frisör Herr über meine Persönlichkeit?

 

Fragen über Fragen, auf die ich heute keine spontane Antwort weiß.

 

Hätte ich einen Psychiater, könnte ich das Thema in meiner nächsten, so aber leider nicht stattfindenden, Sitzung ansprechen.

 

Wie dumm…

…dumm wie das Donnerstagabendprogramm?

 

 

Hier noch ein spannendes Zitat:

„Intelligenz ist ein ganz, ganz wichtiges Attribut in der heutigen Gesellschaft“

Nachwuchsmodel: „Ich weiß noch nicht, ob ich schon so weit bin…“  

 

 

Jaaaa… ich auch nicht…

Aber Intelligenz ist ja auch nicht Wissen und Wissen ist nicht Intelligenz.

(Das war jetzt eine intelligente Erkenntnis- gelle?)

 

Begraben unter Bilanzanalysen, m-s- Getöse und ABS, Hebelberechnungen und Covered Calls, bekommt Ihr heute von mir nur nen intelligenten Anhang zum selber philosophieren.

 

Ich drück Euch!

 

P.S. Zum Schluss noch die über Sein oder Nicht- Sein entscheidende Frage:

Wo ist die x hoch x Taste auf meinem extra für die Prüfung zugelassenen Taschenrechner???

 

 

 

Die Fliege

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Sterne vom Himmel fallen

Es ist kein Geheimnis, dass unsere Welt heut Nacht in Dunkelheit liegt

Man sagt, die Sonne wird manchmal von einem Mond verfinstert

Du weißt, ich sehe dich nicht, wenn er im Raum umherwandert

 

Es ist kein Geheimnis, dass ein Freund jemand ist, der dich helfen lässt

Es ist kein Geheimnis, dass ein Lügner keinem anderen glauben würde

Man sagt, ein Geheimnis ist etwas, das Du einer anderen Person sagst

Deshalb sage ich Dir jetzt…  Kind:

 

Ein Mensch wird flehen

Ein Mensch wird kriechen

Auf der dünnen Oberfläche der Liebe

Wie eine Fliege an der Wand

Es ist gar kein Geheimnis

 

Es ist kein Geheimnis, dass ein Gewissen manchmal eine Plage ist

Es ist kein Geheimnis, dass  Begierde die Nägel des Erfolgs abfrisst

Jeder Künstler ist ein Kannibale, jeder Dichter ist ein Dieb

Jeder tötet seine Eingebung und singt über den Kummer

 

Ein Mensch wird aufsteigen

Ein Mensch wird fallen

Von der dünnen Oberfläche der Liebe

Wie eine Fliege von der Wand

Es ist gar kein Geheimnis

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Sterne vom Himmel fallen

Das Universum explodiert wegen der Lüge eines Menschen

Schau, ich muss gehen

Ich kann nichts mehr verändern

Es gibt so viele Dinge

Die ich, wenn ich könnte, neu ordnen würde

 

 

U2, The Fly

 

 

 

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Klatsch!

Hallo Ihr Lieben,

 

kennt Ihr das, wenn Karl Klammer am Bildrand herumhüpft und Euch fragt „möchten Sie einen Brief schreiben?“  Na ja. Anyway. Egal.

 

Erst kürzlich bin ich der Gruppe „die Esprit- Kaufrausch- Geschädigten“ bei „MeinVZ“ beigetreten; und „Bild lesen ist geistiger Suizid“; oder “Ich bin sensibel, du Arschloch“. Schön auch: „Wir singen nicht im Auto- wir performen“ oder „Dann komm ich halt in die Hölle- im Himmel kenn ich eh keinen“.

 

Ein fröhliches Dankeschön an den Tobias, an dieser Stelle! Habe ein neues Spielzeug gefunden! Wie schön auch, dass Du glaubtest, ich würde Karneval als Engel gehen- das dachten wohl schon mehrere…

 

Nachdem ich dann erst mal selbst voller geistiger Benebelung eine eigene Gruppe gegründet hatte, dachte ich noch über die Gründung der Gruppe „Die auf der linken Seite Schläfer“ nach…

 

In morgentlicher Umnachtung wurde mir auch gestern klar, warum (also warum ich immer auf der linken Seite schlafe). Mein Wecker steht links von mir (wenn ich auf dem Rücken liege).

Da ich mich auch den „Wecker mehrfach Ausschlagern“ anschließen- nein- sie sogar anführen könnte, muss der Körper schon beim ersten Weckergeläut in richtiger Position gebettet sein:

 

Morgens um 5 in Miridorf.

 

Der Wecker klingelt.

 

Miri in Warteposition.

 

Das Ganze verhält sich etwa wie bei der stabilen Seitenlage: linker Arm angewinkelt, rechtes Bein angewinkelt und den Gesamtkörper stützend.

 

Und dann schnellt er hervor, der rechte Arm!

 

„KLATSCH“

auf den Wecker gehauen!

 

Stille.

 

Der Gatte dreht sich grummelnd um, der rechte Arm verharrt erneut in Warteposition.

Der Rest des Körpers musste sich für diese Interaktion nicht bewegen.

 

Optimale Weiterschlafbedingungen.

 

Gefährlich wird es erst dann, wenn Du um 5:20 Uhr auf den Wecker guckst und dich schlichtweg nicht mehr –also in keinster Weise- erinnern kannst, ihn bereits… 20 durch 5… und zwei im Sinn… 4x ausgeschlagen zu haben.

 

In der Tat kann ich dieses Spiel, wenn ich allein schlafe, bis zu einer Stunde durchexerzieren. Über die Sinnigkeit oder Unsinnigkeit möchte ich an dieser Stelle keine Bewertung abgeben…

 

Wenn der Gatte neben mir liegt und aufstehen muss, schaffe ich es aber für gewöhnlich auch, nach dem Ausschlagmechanismus, noch schnell den Schwung des rechten Arms mitnehmend, den Lichtschalter zu betätigen, so dass zumindest Das neben mir endgültig wach ist.

 

Kurzfristig hatte ich auch schon mal den Gedanken, den Wecker im Zimmer zu verstecken, so dass ich gezwungener Maßen aufstehen müsste, um ihn auszuschalten. Das hat mich morgens aber in so widerliche- und ich meine wirklich WIDERLICHE- Laune versetzt, dass ich mich selbst lieber mochte, wenn ich zuvor eine Stunde lang den Wecker ausgeschlagen hatte.

 

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, ob immer nur links liegen nicht auf Dauer einer einseitigen Belastung gleichkommen würde. Dazu sei gesagt, dass ich beim Einschlafen auch durchaus andere Positionen einnehme, sich der Körper aber offenkundig intuitiv des Nachts schon auf das morgentliche Aufwachritual einstellt.

 

Kurzfristig hatte ich überlegt, mal zwecks Ausgleichbelastung die Schlafseite mit dem Gatten zu wechseln. Auch Fengh- Shui- technisch sollte der Mann immer links von der Dame liegen- das habe ich zumindest in einem schlauen Buch nachgelesen, als ich mich mit der Einrichtung unseres trauten Heims auseinandersetzte.

 

Genau wie an Horoskope, glaube ich aber auch an Fengh- Shui- Getöse nur bedingt und da die optimale Liegeposition irgendwas mit der Tätigkeit der Hirnhälften zu tun haben soll, die ja bekanntlich bei Männlein und Weiblein unterschiedlich ausgeprägt ist, habe ich das Ganze einfach mal geschickt ignoriert.

Ich könnte nicht sagen, dass mir meine Hirntätigkeit egal wäre, aber ich habe schon immer auf der linken Seite geschlafen und habe noch keine hirntechnischen Defizite feststellen können…. wobei… lasst mich nachdenken… und wie ist´ s beim Gatten…?

 

Da wäre auch die Frage interessant: Sven, wie ist das denn mit Dir und Deinem Gatten so?

 

Der Wechsel der Schlafseiten schließt sich aber auch allein schon deshalb bei uns aus, weil ich, um an meine Bettseite zu gelangen, erst noch einen kleinen Umweg um den Kaminzug nehmen muss, wobei ich mich zwischen Dachstützbalken und Kaminzug hindurchschlängele.

 

Der Gatte hingegen kommt die Treppe hochgepoltert, macht eine scharfe Rechtsbiegung, taumelt drei Schritte nach vorn, und lässt sich fallen.

Würde er nun auf der linken Seite schlafen, würde er die Treppe hochgepoltert kommen, rechts abbiegen, drei Schritte nach vorn taumeln, sich fallen lassen und nach links (also wenn er auf dem Bauch zu Fall kommt rechts) abrollen.

 

Problematisch würde es dann werden, wenn ich schon liege.

Der Fall von 85 kg aus freiem Flug auf mich-  

bei dem Gedanken nehme ich lieber die einseitige Belastung in Kauf.  

 

 

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Dienstbesprechung

Chef: „Frau Braaaandt, ich hab gerade meine Seminareinladung bekommen… da steht fyi in der Weiterleitung…?“

 

Miri: „…for your information…“

 

Chef:  „Hm. Was hat man dazu eigentlich früher gesagt?“

 

Miri: „Schätze: z.K. oder z.I. Ich schreib das auch immer noch.“

 

Chef: „Und was heißt „casual“?“

 

Miri: „Normal.“

 

Chef ???

 

Miri: „Normale Kleidung.“

 

Chef: „Also Anzug.“

 

Miri: „Neeeee. Freizeitkleidung.“

 

Chef: „Ach so.“

 

Chef: „Woher weiß man das eigentlich, das mit dem „casual“?“

 

Miri: „ESPRIT- Online- shopping.“

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