Artikel verschlagwortet mit Feiern

Die Letzten werden die Tollsten sein

Malte: Wir gehen noch in die Disko.

Vor der Disko:

Ordner: „Ihr kommt hier net rein. Wir machen gleich zu.“

Malte: „Was heißt hier „gleich“?“

Ordner: „Na in ein bis eineinhalb Stunden.“

Malte: „Na siehste, so lange kannst Du uns ja noch reinlassen.“

Ordner: „Nein. Lohnt sich nicht mehr.“

Benni: „Wieso? In einer Stunde bringen wir Euch noch 1000 EUR Umsatz.“

Ordner: „Haha.“

Malte: „Na was ist?“

Ordner: „Nein.“

Benni: „Echt, wir konsumieren auch noch…“

Ordner: Grummelgrummel

Malte: „Los! Alles raus mit den goldenen Kreditkarten und entern!“

Ordner: Aaaaahhhrrrrgggggg.

 

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Miri auf Malle

Hello, hard working shop-people… sach ich da nur! Obama ist im Laden.

 

Aber jetzt erst einmal:

Miris versprochener Reisebericht:

 

Miri im Urlaub- unglaublich, aber wahr!

Und wie kommt man dahin? Na klar! Mit dem Flieger!

 

Das Miri hatte tatsächlich beinahe vergessen, wie toll das ist!

Ich möchte nicht sagen, dass Fliegen besser ist als Sex, aber Fliegen UND Sex…

…wär bestimmt nen Highlight.

  

 

Den Flug jedenfalls verbrachte ich neben zwei korpulenten Kaugummi kauenden Damen, die ich nicht recht gut kannte.

Langsam bereitete sich der Flieger auf die Landung vor.

Neben „Schinken oder Käse?“ konnten die netten Flugbegleiterinnen tatsächlich auch noch andere Sätze wie „Bitte schnallen sie sich an.“ oder „Bitte klappen sie ihr Tischchen hoch.“ Ach ja: „Kaffee oder Wasser?“ war auch noch im Angebot. Hatte ich gerade von Sätzen gesprochen? Nennen wir es….  Hm…. Worte.

 

Es begann zu holpern. Wir durchbrachen Wolken. Miri rutschte freudig erregt auf ihrem Sitz herum.

Von hinten drang eine Unterhaltung an mein Ohr:

„Jaja, wenn so´n Flieger abstürzt, dann geht das ja immer direkt durch die Presse. Daher denkt man auch immer, da passiert so viel…“ „Hm. Ja. Vielleicht ist es ja auch das Gefühl, keine Kontrolle zu haben. Ich mein… Busfahren und so, das ist ja schon was anderes; da könnte man zur Not rausspringen…“

 

Ich schaute nach rechts, danach nach links. Die beiden Damen kauten schneller und blickten angestrengt auf den Boden.

 

„Haha. Ja, wenn du hier springst, dann ist´ s eh vorbei.“

 

Die Linke schloss die Augen, die Rechte bedeckte Ihr Gesicht mit beiden Händen. Ich rutschte noch immer. Jedoch nicht mehr freudig erregt, sondern nun eher nervös. Wo sollte ich hin? Eingeklemmt zwischen zwei potenziellen sich Übergebenden begann ich, mich kleiner zu machen.

 

„Hm. Und wenn Du dann gelandet bist, dann ist´ s ja noch nicht vorbei. So wie bei dem Unglück damals, wo die Maschine irgendwo rein gefahren ist.“

 

Leichtes Würgen von rechts. Schnell das Gewicht nach links verlagern. Links tastete nach dem Papierbeutel.

 

Wir setzten auf.

 

Links lehnte sich zurück und atmete schwer. Rechts schluckte und blickte entsetzt aus dem Fenster.

 

Miri dachte: „Nur schnell weg hier! Du hast ja noch den Rückflug.“

 

20: 30 Uhr: Wir bestiegen den Bus. 21.30 Uhr. Wir erreichten den Club. 21.45 Uhr erschöpfte Nahrungsaufnahme. 22.00 Uhr Empfang. 22.30 Uhr „Sie haben das Haus ganz, ganz hinten, aber dafür auch das Zimmer ganz, ganz oben.“ Na toll. 22.40 Uhr: Unglaublich aber wahr: wir waren im Zimmer. 23.00 Uhr Treffen in der Bar. Miri ging´ s  wieder gut! Schnell nen Caipi geschlürft und dann die Hüften geschwungen.

 

… und dann sah ich ihn:

groß und bärig bannte er sich seinen Weg durch die Menge.

„Puh! Sieht der operiert aus…“ dacht sich Miri.

„…und so braun…

… kommt mir irgendwie bekannt vor…

… aber woher? Ein Geistesblitz schoss durch mein Hirn und da summte Micha auch schon neben mir: „Costa ist für alle da… dumdidum.“

„Anita!“  sprudelte es aus mir heraus. Er war es!

Da stand er, 3 Meter entfernt und bestellte sich einen Coktail.

 

Irgendwie surreal…

 

Ich musste weg. Runter in die Disko. Da war´ s mir eh wohler.

So wohl, dass Miri gegen halb fünf in hohen Hacken mit den Übriggebliebenen gen Bett kroch.

 

Am nächsten Tag planschte ich ein wenig mit den Füßen im türkisfarbenen Wasser und hatte die ganze Zeit lang das Bedürfnis, mich zu entkleiden und einfach rein zu springen. Gut, dass ich mich unter Kontrolle hatte, denn sonst wäre ich vermutlich von einem Herzstillstand, ausgelöst durch einen Kälteschock, dahingerafft worden.

 

Wobei…

…vielleicht wäre dann ja ein attraktiver Rettungsschwimmer herbeigeeilt und hätte mich beatmet.

Verdammt!

Chance verpasst!

 

Nachdem ich mir in der nun kommenden Nacht den Fuß nicht nur sprichwörtlich, sondern auch körperlich blutig getanzt hatte, kroch ich im Folgenden auch tatsächlich und nicht nur sinnbildlich zurück zum Zimmer…

Guckediguuuuu…. Blut ist im Schuuuuuhhhh…

„ganz, ganz hinten- aber dafür auch ganz, ganz oben“ dröhnte es in meinem Kopf… ächtz. Und noch ne Stufe… und noch ne Treppe… noch schnell um diese Ecke und jetzt… jaaaa…die letzte Stufe, jetzt noch links rum und den Gang entlang….

Warum hatte ich mir keinen Mann gesucht, der mich getragen hätte?

 

Mist!

 

Zu emanzipiert! Oder eher zu stolz? Zu dumm?

 

Dunja erwartete mich, wie auch schon am Vormorgen, schlafend. Grummelnd drehte sie sich noch einmal um, als ich mich erschöpft aber glücklich in die Kissen fallen ließ…

 

Um noch einmal auf obrige These zurückzukommen:

 

Zu emanzipiert! Oder eher zu stolz? Zu dumm?

 

In Düsseldorf gelandet fragte mich der Gatte: „Soll ich dich in Dortmund abholen?“ „Musst du nicht. Ich nehm den Anschlusszug.“ tönte ich zurück.

 

Eine halbe Stunde später erschöpft im ICE sitzend jammerte ich: „Wie konnte ich ´nein´ sagen! Jetzt muss ich noch weiter Zug fahren! Ich bin total dumm. Bin ich dumm?“

„Du bist nicht dumm“ kam es von Thorben. „du bist ne Frau. Frauen sind so. Frauen können nie sagen, was sie gerade möchten.“

 

Gelernt: 

„Zu emanzipiert! Oder eher zu stolz? Zu dumm?“

Nein. Einfach nur ne Frau…

Schließt das eine das andere aus?

 

Darüber denk ich später nach.

 

Die Frau wünscht Euch jetzt erst einmal ein schönes Wochenende!

Ich drück Euch!

Eure Miri

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Kater oder was?

Ich wünsche Euch einen wunderschönen…
guten Morgen!

Olli wollte ne Miri-Mail…
Sorry Olli- Körper schlägt Hirn. Hirn ist noch nicht arbeitsfähig.
Morgentliche Unterhaltung:

Jasmin: … nervig war nur der I-Pod Mann, der immer die Musik umgestöpselt hat…
Miri: … da war ich nicht mehr in Stimmung…
Jasmin: Wie alt waren die eigentlich? Das waren ja fast noch Kinder…
Miri: … da muss man das halt schlucken…  

Jasmin: Der ist so alt wie mein Sohn: 21.
Miri: Du hast nen Sohn, der 21 ist?!?!???
Jasmin: Ja, ich bin ja auch zehn Jahre älter als ihr.
Daniela: Hm. Auch in zehn Jahren werde ich keinen Sohn haben, der dann 21 ist…
(Das Akademiker-Hirn hat noch funktioniert…)

Daniela: Moment… er ist wie alt? Er ist 40.
Jasmin: Ja, aber nur… außen.

Jasmin: Männer sind alle so. Gib ihnen ne Chance und das Kind kommt raus…
Axel: Ich sach mal: No.
Gib ihnen ne Chance und das TIER kommt raus!

Jasmin???
Daniela???
Miri???
Nadine???

Malte!!!
Michael!!!

Gute Nacht.
(Hab die Aspirin vergessen…)

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Vom Glühweinmarkt da komm ich her

Vom Glühweinmarkt da komm ich her,

ich kann Euch sagen:

da gibt ´s noch mehr…

 

Punsch, Likör, Kakao mit Schuss,

was man alles kosten muss.

 

Der Magen warm, ich fühl mich wohl.

Dank Dir, heißer Alkohol.

 

Die nächste Runde: hoch die Tassen!

Ich muss noch fahren- soll ich ´s lassen?

 

Ach ein Becher ist nicht schlimm

kommt es mir da in den Sinn

 

Langsam wird die Zunge schwer.

Noch ein Glühwein, bitte sehr.

 

Und Alkohols gar weicher Kuss

macht mit den Bedenken Schluss.

Nimm noch nen Kakao mit Schuss.

 

Der nächste Morgen wird ein Graus

mal ich mir jetzt schon flüchtig aus.

 

Egal, bald ist es eh zu Ende,

es eilt die nächste Jahreswende

 

Dann ist vorbei die Glühweinzeit,

ja ja, bald ist es schon soweit…

 

Nun gut, ich werd ein Taxi suchen.

Prost!

Na irgendwer wird ´s mir schon rufen.

 

Dachte Miri und schläft ein.

Mädel, lass das Trinken sein!

 

 

 

Hohoho meine Lieben,

 

vorab: ganz so schlimm ist ´s noch nicht… heute zumindest…

leicht benebelt komme ich aus Richtung Hagen vom wundertollen Weihnachtsmarkt – eigentlich schier unglaublich in einer Stadt wie Hagen. Ponyreiten, Popcorn, GLÜHWEIN…

Ich beginne von vorne:

 

Mittwoch, 16:30 Uhr. Den letzten Kunden rasch ziehen lassen und mit leichten Nieseltropfen von oben in Stöckeln Richtung Sammelparkplatz.

Man hat geladen zum allgemeinen Gruppenbesäufnis.

Es ist schweinekalt. Miri erreicht den Sammelparkplatz. Rosa trägt ihre neuen Winterschühchen und ist gerüstet für eine Spritztour auf der A46. Doch vor die Spritztour hat der liebe Gott ein paar Ampeln und Landstraßen gesetzt. Landstraße, Dunkelheit, Nieselregen, das Radio läuft auf Höchststufe „Tausend Kilometer bis zum Meer… „  Dumdidum… aber nicht so viele bis zum Glühweinmarkt dumdidum…

 

„Klatsch!!!“

 

Da war sie! Die Erleuchtung! Miri hatte das Licht gesehen!  Warum war es nur so rot?

Ein Dejavú.

Was hatte ich denn heute in meiner Mittagspause getan? Richtig! Das letzte Knöllchen überwiesen. Ein sehr schönes Foto von Miri und Hugo war wenige Tage zuvor in meinen Briefkasten geflattert… Damals dachte ich ja noch: „Hahaaa ist eh dunkel, mein Kennzeichen erkennt ihr nie…„ na ja… jetzt wusste ich es besser. Nur gut, dass der Gatte das Knöllchen hälftig mit seinem Gehalt subventioniert. Heute war übrigens unser Hochzeitstag. Hatten wir uns doch damals versprochen: „Wo du bist, da will auch ich sein, wo du hingehst, da will auch ich hingehen… wo dein Geld liegt, da soll auch meins liegen…“

Moment.

Wie oft war ER eigentlich bereits wegen unangeschnallten Fahrens gestoppt worden?  Könnte sich dieser Gedanke etwa doch nicht rentiert haben?

Nun gut.

Die Autobahn naht.

 

Nieselregen, die Bahn ist voll. Rosa will ihre Winterschühchen einlaufen, doch vielleicht hätte ich sie nicht nur mit neuen Winterschühchen, sondern auch eventuell… ganz vielleicht… mit neuen Scheibenwischern ausstatten sollen… Miri fährt rechts.

Aber jetzt! Blinker raus; zum Überholmanöver angesetzt.

Da schoss er vorbei, der Silberpfeil. Ein silberner Audi-Kombi. Der Kollege aus Iserlohn hatte Feierabend… mir wurde klar, dass er bereits Stunden vor mir auf dem Glühweinmarkt ankommen würde… Rosa bekam einen Tritt auf´ s Pedal.

 

Endlich rollte ich in die Parklücke.

 

„Wie viel Glühwein darf man eigentlich trinken, wenn man noch fahren muss?“ Eine häufig gestellte Frage an diesem Abend. „1,5 Tassen.“ hatte jemand offenkundig bei den RTL II News erfahren. Nun gut. Nehmen wir statt des 2. Bechers doch eher einen Kakao mit Schuss- haha-

Ist ja nur ein SCHUSS Alkohol drin… Warum hatte ich vorher eigentlich nichts gegessen? Kurz dachte ich über die Bestandteile meines Mittagessens nach. Da mich ja noch immer eine Erkältung plagte, hatte ich irgendwann beschlossen, mich kurzfristig mal gesund zu ernähren: eine halbe Honigmelone, zwei Kiwis und nen tollen Joghurt hatte ich um halb zwei zu mir genommen… voll gesund… aber leider keine wirklich gute Grundlage.  Und da mich ein Glühwein und ein Kakao mit Schuss zwar angeheitert, aber noch nicht betrunken genug gemacht hatten und ich immer noch klar entscheiden konnte, dass ich für ein Taxi von Hagen nach Miridorf schlichtweg zu geizig war und sich mir aber auch vor allem am nächsten Morgen Probleme mit der Autorückbeschaffung aufgetan hätten, endet diese Geschichte hier.

Brav.

Artig.

Mit einem Alkoholpegel, der unter der vorgeschriebenen Maximalgrenze liegt… hoffe ich…

 

Hab Euch alle lieb!

Eure Miri

 

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