Artikel verschlagwortet mit Morgenmuffel

Klatsch!

Hallo Ihr Lieben,

 

kennt Ihr das, wenn Karl Klammer am Bildrand herumhüpft und Euch fragt „möchten Sie einen Brief schreiben?“  Na ja. Anyway. Egal.

 

Erst kürzlich bin ich der Gruppe „die Esprit- Kaufrausch- Geschädigten“ bei „MeinVZ“ beigetreten; und „Bild lesen ist geistiger Suizid“; oder “Ich bin sensibel, du Arschloch“. Schön auch: „Wir singen nicht im Auto- wir performen“ oder „Dann komm ich halt in die Hölle- im Himmel kenn ich eh keinen“.

 

Ein fröhliches Dankeschön an den Tobias, an dieser Stelle! Habe ein neues Spielzeug gefunden! Wie schön auch, dass Du glaubtest, ich würde Karneval als Engel gehen- das dachten wohl schon mehrere…

 

Nachdem ich dann erst mal selbst voller geistiger Benebelung eine eigene Gruppe gegründet hatte, dachte ich noch über die Gründung der Gruppe „Die auf der linken Seite Schläfer“ nach…

 

In morgentlicher Umnachtung wurde mir auch gestern klar, warum (also warum ich immer auf der linken Seite schlafe). Mein Wecker steht links von mir (wenn ich auf dem Rücken liege).

Da ich mich auch den „Wecker mehrfach Ausschlagern“ anschließen- nein- sie sogar anführen könnte, muss der Körper schon beim ersten Weckergeläut in richtiger Position gebettet sein:

 

Morgens um 5 in Miridorf.

 

Der Wecker klingelt.

 

Miri in Warteposition.

 

Das Ganze verhält sich etwa wie bei der stabilen Seitenlage: linker Arm angewinkelt, rechtes Bein angewinkelt und den Gesamtkörper stützend.

 

Und dann schnellt er hervor, der rechte Arm!

 

„KLATSCH“

auf den Wecker gehauen!

 

Stille.

 

Der Gatte dreht sich grummelnd um, der rechte Arm verharrt erneut in Warteposition.

Der Rest des Körpers musste sich für diese Interaktion nicht bewegen.

 

Optimale Weiterschlafbedingungen.

 

Gefährlich wird es erst dann, wenn Du um 5:20 Uhr auf den Wecker guckst und dich schlichtweg nicht mehr –also in keinster Weise- erinnern kannst, ihn bereits… 20 durch 5… und zwei im Sinn… 4x ausgeschlagen zu haben.

 

In der Tat kann ich dieses Spiel, wenn ich allein schlafe, bis zu einer Stunde durchexerzieren. Über die Sinnigkeit oder Unsinnigkeit möchte ich an dieser Stelle keine Bewertung abgeben…

 

Wenn der Gatte neben mir liegt und aufstehen muss, schaffe ich es aber für gewöhnlich auch, nach dem Ausschlagmechanismus, noch schnell den Schwung des rechten Arms mitnehmend, den Lichtschalter zu betätigen, so dass zumindest Das neben mir endgültig wach ist.

 

Kurzfristig hatte ich auch schon mal den Gedanken, den Wecker im Zimmer zu verstecken, so dass ich gezwungener Maßen aufstehen müsste, um ihn auszuschalten. Das hat mich morgens aber in so widerliche- und ich meine wirklich WIDERLICHE- Laune versetzt, dass ich mich selbst lieber mochte, wenn ich zuvor eine Stunde lang den Wecker ausgeschlagen hatte.

 

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, ob immer nur links liegen nicht auf Dauer einer einseitigen Belastung gleichkommen würde. Dazu sei gesagt, dass ich beim Einschlafen auch durchaus andere Positionen einnehme, sich der Körper aber offenkundig intuitiv des Nachts schon auf das morgentliche Aufwachritual einstellt.

 

Kurzfristig hatte ich überlegt, mal zwecks Ausgleichbelastung die Schlafseite mit dem Gatten zu wechseln. Auch Fengh- Shui- technisch sollte der Mann immer links von der Dame liegen- das habe ich zumindest in einem schlauen Buch nachgelesen, als ich mich mit der Einrichtung unseres trauten Heims auseinandersetzte.

 

Genau wie an Horoskope, glaube ich aber auch an Fengh- Shui- Getöse nur bedingt und da die optimale Liegeposition irgendwas mit der Tätigkeit der Hirnhälften zu tun haben soll, die ja bekanntlich bei Männlein und Weiblein unterschiedlich ausgeprägt ist, habe ich das Ganze einfach mal geschickt ignoriert.

Ich könnte nicht sagen, dass mir meine Hirntätigkeit egal wäre, aber ich habe schon immer auf der linken Seite geschlafen und habe noch keine hirntechnischen Defizite feststellen können…. wobei… lasst mich nachdenken… und wie ist´ s beim Gatten…?

 

Da wäre auch die Frage interessant: Sven, wie ist das denn mit Dir und Deinem Gatten so?

 

Der Wechsel der Schlafseiten schließt sich aber auch allein schon deshalb bei uns aus, weil ich, um an meine Bettseite zu gelangen, erst noch einen kleinen Umweg um den Kaminzug nehmen muss, wobei ich mich zwischen Dachstützbalken und Kaminzug hindurchschlängele.

 

Der Gatte hingegen kommt die Treppe hochgepoltert, macht eine scharfe Rechtsbiegung, taumelt drei Schritte nach vorn, und lässt sich fallen.

Würde er nun auf der linken Seite schlafen, würde er die Treppe hochgepoltert kommen, rechts abbiegen, drei Schritte nach vorn taumeln, sich fallen lassen und nach links (also wenn er auf dem Bauch zu Fall kommt rechts) abrollen.

 

Problematisch würde es dann werden, wenn ich schon liege.

Der Fall von 85 kg aus freiem Flug auf mich-  

bei dem Gedanken nehme ich lieber die einseitige Belastung in Kauf.  

 

 

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Morgentliche Weisheiten

Unbeschwert, faszinierend, aktiv, intelligent, vielseitig, unabhängig…

Miri schlürfte schlaftrunken ihren Kaffee und nahm einen Bissen Rührei mit Schinken.

 

Gatte: ???

 

Miri: …steht auf Deinem Becher da.

 

Gatte: ??? Das ist der Sternzeichen Becher, den Deine Mutter mir zu Weihnachten geschenkt hat.

 

Miri: Ach so. Zusammen mit dem Karstadt- Gutschein, den wir in eine neue Pfanne und ein Raklett investiert haben.

 

Gatte: Genau. Was hattest Du eigentlich bekommen? Ach ja. Den Esprit- Gutschein. Was ist eigentlich mit dem passiert? Nachdem wir meinen quasi für uns beide vershoppt haben?

 

Miri: Ein transparentes Chiffon- Oberteil und ein Pulli sind damit passiert… ist ja quasi auch für uns beide… wenn ich gut neben dir aussehe…

 

Gatte: ???

 

Miri: Ich habe auch einen Sternzeichen Becher bekommen: sympathisch, ausgeglichen, freundlich, vernünftig, unparteiisch…

 

Gatte: Mir fallen spontan 5 Dinge davon ein, die auf dich nicht zutreffen.

 

Miri: ???

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Der Morgen danach

Samstagmorgen 9.00 Uhr, Frühstück:

 

Malte: „jkhdlsfsbcszfgb“

Benni: „dflgjhsgvbldhfbg“

Kollegin: „Guckt mal die da- weiße Hotpants und schwarze Strumpfhose…“ (auch Lästern kann Spaß bringen)

Andere Kollegin: „Und schwarze Stulpen mit…. nuttigen Stiefeln…“

Kollegin: „War für gestern Abend wohl zu gewagt…na dann hat sie´s halt zum Frühstück angezogen.“

Malte: „Und vorne ist noch rosa Glitzer dran…“

Benni: “dslfjldsafblgkasdv“

Malte: „Guck mal Benni, das ist doch die, der du gestern den ganzen Abend hinterherschlawenzelt bist!“

Benni: „fdslhslgbsl“ pruuuuuust!

 

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Kater oder was?

Ich wünsche Euch einen wunderschönen…
guten Morgen!

Olli wollte ne Miri-Mail…
Sorry Olli- Körper schlägt Hirn. Hirn ist noch nicht arbeitsfähig.
Morgentliche Unterhaltung:

Jasmin: … nervig war nur der I-Pod Mann, der immer die Musik umgestöpselt hat…
Miri: … da war ich nicht mehr in Stimmung…
Jasmin: Wie alt waren die eigentlich? Das waren ja fast noch Kinder…
Miri: … da muss man das halt schlucken…  

Jasmin: Der ist so alt wie mein Sohn: 21.
Miri: Du hast nen Sohn, der 21 ist?!?!???
Jasmin: Ja, ich bin ja auch zehn Jahre älter als ihr.
Daniela: Hm. Auch in zehn Jahren werde ich keinen Sohn haben, der dann 21 ist…
(Das Akademiker-Hirn hat noch funktioniert…)

Daniela: Moment… er ist wie alt? Er ist 40.
Jasmin: Ja, aber nur… außen.

Jasmin: Männer sind alle so. Gib ihnen ne Chance und das Kind kommt raus…
Axel: Ich sach mal: No.
Gib ihnen ne Chance und das TIER kommt raus!

Jasmin???
Daniela???
Miri???
Nadine???

Malte!!!
Michael!!!

Gute Nacht.
(Hab die Aspirin vergessen…)

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