Trotz Grippe hatte ich tatsächlich gestern noch einen phantastischen Abend.
Wie zu erwarten war, hat der Gatte es bereits nach nicht einmal 4 Tagen geschafft, kränker zu sein als ich… oder sich zumindest so zu fühlen… er hat eine Rippenprellung und Husten. Schlechte Kombi.
Erstaunlich ist bei Männern, dass sie ganz offenbar zwei verschiedene Arten von Schmerz empfinden können. Neulich hat sich Axel mit nem Hammer so fest auf den Finger gehauen, dass der Nagel abfiel. Er schrie laut „Scheiße!“, ging ins Bad, verband sich die Hand, ging wieder raus und verlor nie wieder ein Wort über den Finger.
Wenn er krank ist, ist das irgendwie anders…
Röchelnd und stöhnend lag er neben mir, als ich mir dachte: das kann´ s doch jetzt nicht gewesen sein. Nein, nicht das, was Ihr denkt! Ich sag doch: er ist krank.
Das letzte, was ich am Silvesterabend gebrauchen konnte war schlechte Laune. Mein Jahresabschluss sollte den Umständen entsprechend so grandios wie möglich werden. Egoistisch? Kann sein…
Ich beschloss jedenfalls spontan, den Abend mit Stefan zu verbringen.
Stefan war toll. Ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen, aber es wurde eine höchst amüsante und spannende Nacht.
Er trug ein rosa Kondom und tanzte für mich. Dann wieder schrie und stöhnte er während sich seine Gesichtsmuskeln süßlich schmerzverzerrt zusammenzogen. Ich weiß nicht mehr, wie lange das so ging. Miri presste sich schwer atmend und keuchend in die Laken.
„Das war…. Großartig! Einfach nur großartig! Großartig!“ schrie er…
…als er mit grünem Gesicht die rote Propellermaschine verließ und anschließend sein Inneres nach Außen beförderte.
Miri ergab sich endlich ihrem Hustenkrampf.
TV- Total- Silvesterspezial: auch Fernsehen kann Spaß machen.